Hanau-Steinheimer Weihnachtscircus

Der Hanau-Steinheimer Weihnachtscircus lädt Sie zur dritten Auflage seines liebevoll gemachten Weihnachtscircus ein.In der Zeit vom 22.12.2013 bis 06.01.2014 finden die Vorstellungen wieder täglich um 16.00 Uhr statt.
Am 24.12.2013 und am 01.01.2014 ist spielfrei, jedoch findet am 31.12.2013 zusätzlich zur 16.00 Uhr Vorstellung, um 19.30 Uhr noch eine Silvestervorstellung statt. Im Anschluss kann man bei der Silvesterparty (mit DJ) ins neue Jahr feiern.
Das Programm wurde komplett neu zusammengestellt. Im Mittelpunkt steht die Weihnachtsgeschichte, welche mit tierischen und artistischen Darbietungen erzählt wird.
In diesem Jahr wurden Artisten aus Schweden, Frankreich und Spanien verpflichtet, welche Ihr können schon in den großen Manegen in Europa gezeigt haben.
Die sehenswerte Show zur Weihnachtszeit, sollte zum festen Bestandteil Ihrer Feierlichkeiten gehören.
Der Weihnachtscircus freut sich schon jetzt auf einige schöne Stunden mit seinen Besuchern, welche sich bereits eine Stunde vor Beginn im Vorzelt in unserem kleinen Weihnachtsmarkt einstimmen können.
Snap_2013.11.06_14h40m47s_012

Charly Davidson: Die ROCKLEGENDE gibt es nun als Leseprobe!

Ein Interview von Tim Schwarz mit Rainer W. SauerDie Leseprobe findet man bei www.bloggbuch.de; weitere Informationen gibt es bei www.originalaufnahmen.de und www.spiritofgermany.de sowie bei mySpace und Twitter

Es ist Sommer und regnet gerade einmal nicht. Wir sitzen zusammen in einem Garten im thüringischen Jena, direkt am Saalbahnhof “auf Gleis 4”, wie mein Gegenüber scherzhaft anmerkt. Das ist wörtlich zu nehmen, denn hin und wieder rauscht ein Zug an uns vorbei und nur wenige Meter trennen den idyllischen Garten von den Bahnsteigen. Hier lebt und arbeitet seit mehr als anderthalb Jahrzehnten Radiomoderator Rainer W. Sauer , der Mann, der die Legende um den Musiker Charly Davidson erfunden hat und darüber selbst sagt, dass dessen Vorbild in gewisser Weise der verstorbene Karl ‚Charly‘ Rothermel aus Steinheim war.

Der Radiomann (Radio Jena, hr3, “Sounds vom Synthesizer”, seit 1991 in der Saalestadt) ist zwar “Rocklegende”-Wortpate, aber für ihn selbst hat es zu diesem Status nicht gereicht. Sauer hat jedoch in seinem Leben genügend Know-How erworben, um die Figur des Charly Davidson als Rocklegende lebendig werden zu lassen.

Tim Schwarz: Wie kam es dazu?

Sauer: Am Anfang des Buches steht über Charly Davidson zu lesen: “Ich bin nur ein Wanderer / Durch Raum und Zeit und Welt / Und durch Geschichten Anderer / Der sich zu Euch gesellt.” Aber ich habe Charly Davidson ja nicht nur lebendig werden lassen, sondern er stirbt auch am Ende des Buches. Sonst wäre er ja keine Legende.

Man hat Ihnen auch schon mal vorgehalten, Sie seien Charly Davidson oder, noch besser, mit dem Buch würden Sie sich erhöhen wollen. Ist da etwas dran?

Das war im letzten Jahr, bei der “Pecha-Kucha-Nacht” 2009. Nun, es gab zu einer gewissen Phase des Buchprojektes die Notwendigkeit, die Story mit Fotos zu untersetzen und dadurch glaubwürdig oder, sagen wir mal, glaubwürdiger zu machen. Da ich selbst lange Musik gemacht hatte, bot es sich an, meine Fotos für die Figur des Charly Davidson zu verwenden. Das mag ein Grund sein für die Vorhaltungen. Aber ein Helge Schneider ist ja auch nicht zum Nazi geworden, nur weil er mal im Film Adolf Hitler dargestellt hat.

Wieviel Sauer steckt denn tatsächlich in Charly Davidson?

Das ist ja wieder eine ganz andere Frage. Ich würde sagen, stellenweise, oder besser ausgedrückt “songweise”, denn mein Buch hat keine Kapitel sondern Songs, eine ganze Menge. In der im Buch beschriebenen Zeit von 1967 bis 1982, ich lebte damals in Offenbach und in Frankfurt am Main, da ist Charly Davidson tatsächlich ein Alter Ego von mir. Später auch mal hin und wieder, aber diese Jahre konnte ich nur so direkt erzählen, weil ich das meiste davon selbst erlebt habe. Oh, das “JuZ” in Frankfurt am Main, das war eine ganz große Zeit gewesen.

Sie waren ja selbst Mitglied im selbstverwalteten “JuZ” und hatten dort eine Band, die nannte sich FLIESSBAND. Auch Rocklegende Charly hat im Buch eine, die FLIESSBAND heißt.

Richtig. Übrigens können wir uns ruhig ‚Duzen‘. Die FLIESSBAND, das war zwischen 1977 und 1979 Frankfurts einzige Politrockband. Da war ich damals tatsächlich der Sänger, genau zehn Jahre nach den Unruhen vor dem Odéon Theatre in Paris und den darauf folgenden Studentenrevolten in der BRD. Und das machte uns…mit uns meine ich das Team, das mir beim Buchprojekt zur Seite stand…die Sache einfacher. Originalplakate, auf denen bereits FLIESSBAND steht, konnte man ganz einfach verwenden, Zeitungsartikel wurden so zu Artikeln über Charly Davidson. Das ist doch ideal und erleichtert die Arbeit ungemein.

Wie muss man sich so ein Team vorstellen?

Das sind alles potentielle Fälscher aus Jena und dem Umland…(lacht!)…nein – ich hatte als große Hilfe einen Dr. phil. an meiner Seite, Lutz Mühlfriedel, Anglist und Germanist, der für das Projekt unverzichtbar wurde. Der macht seit Jahren „Radio Speziale“ beim und ist ein wirklich guter Freund von mir. Dann gab es den einen oder anderen Fotografen, Steffen Kühne zum Beispiel, der heute in Tunesien lebt und arbeitet, oder Claus Rose, ein wunderbarer Aktfotograf oder sogar Volker Hempel, Jenaer Alleinunterhalter plus Sängerin und TV-Star, der schon oft mit Michael Wendler und Jürgen Drews zu sehen war. Dann gehören zum Team Computer- und Mediaexperten, darunter meine beiden Töchter, es ist Hannes Kiengraber mit dabei, der in Wien die „Kunstlicht“-Videofilmproduktion betreibt, es gibt Musiker, die an der Hörbuch-CD mitwirken, wie etwa Mick Szutor. Alle sind sie auf ihre Art bedeutsam für die Arbeit neben dem Schreiben, für die Webseiten, die es begleitend zum Buch gibt und so weiter. Es war mir wichtig, für die unterschiedlichen Aufgaben, von denen ich nicht wirklich etwas verstehe, Profis zu finden. Ab da konnte ich ich voll auf das Schreiben konzentrieren. Das Team aber hat voll losgelegt, bis hin zu einer gefakten Anzeige der EVO Energieversorgung unter dem Titel „Offenbach ist für mich …“ (zum Vergrößern bitte anklicken!), die ich mir im übrigens sehnlicht für meine Heimatstadt wünsche, als Serie mit Statements bekannter Offenbacher Persönlichkeiten; aber die EVO kommt ja nicht auf solche Ideen. Ich habe da also ein tolles Team.

Wäre es auch ohne diese Unterstützung gegangen?

Natürlich kann man auch Einhandsegeln, aber mit einer Mannschaft macht das doch viel mehr Spaß. Das galt und gilt nicht nur für die „Fälscher“ sondern insbesondere für die Musiker, die am Soundtrack beteiligt wurden. Eine Rocklegende ohne Musik wäre ja undenkbar. Auch hier ist es gelungen, Leute zu finden, die weit oberhalb des deutschen Qualitätsdurchschnitts liegen.

Dann hast Du das Genre gewechselt, wurdest Elektronikmusiker, hattest eine erfolgreiche Band namens VELVET UNIVERSE und gingst zu hr3-TopTime.

Jörg Eckrich – Gott habe ihn selig – hat mich da reingeholt, ein großes Privileg für jemanden ohne Abitur…(lacht!). Fast alle anderen Moderatoren und Programmgestalter hatten da schon einen Doktortitel und ich nur mittlere Reife. Aber ich hatte die Kontakte zu Schulze, Tangerine Dream, Manuel Göttsching und auch zur zweiten Elektromusik-Garde: Trostel, Schäfer, Kistenmacher und Tyndall, mit denen ich ab 1986 mehrere Live-Festivals im Rhein-Main-Gebiet durchgeführt habe. Und ich durfte plötzlich Mike Oldfield, PROPAGANDA, Howard Jones und sogar Larry Fast von SYNERGY, der damals bei Peter Gabriels Truppe war, interviewen. Das war schon eine unvergessliche Zeit. Und die “Sounds vom Synthesizer” waren Kult in den Achtzigern und vielleicht sogar Initiator für die Rhein-Main-Technoszene. Immerhin war ich es, der CAMOUFLAGE entdeckt hat, mit meiner Nachwuchsförderung bei hr3 und Jörg Eckrich war danach sooo stolz auch sich, weil er zuvor mich entdeckt hatte.

Dein Buch hat zwei Teile. Im ersten Teil geht es um die ersten vier Jahrzente des Lebens von Karl David Korff alias Charly Davidson. Der zweite handelt, obwohl etwa gleich umfangreich, die letzten zehn Jahre in Davidsons Leben ab. War das von Anfang an so von Dir geplant?

Als ich 2002 begann den Plot für das Buch zu schreiben, damals noch mit Gabriele Krause, der heutigen Ehefrau von Heinz Rudolf Kunze, ging ich noch von einem durchgängigen Buch aus, das “Überflieger” heißen sollte. Damals machten wir gemeinsam eine Kunze-Dokumentation und ein Radiohörspiel über eine fiktive Rocklegende namens Korff. Kurz danach wurden schon wurden Teile des Buches als einzelne Geschichten vom Heinz Rudolf Kunze Fanclub “Wunderkinder” auf deren Webseite publiziert; mit Heinz Rudolf habe ich damals Radiosendungen produziert und 2005 und 2006 in Jena große Literaturevents veranstaltet. Das scheinen mir, wenn ich das hier mal sagen darf, auch die hauptsächlichen Gründe dafür zu sein, dass der “Rocklegende” immer wieder angedichtet wird, sie hätte viel mit Kunze zu tun. Das ist Quatsch, bis auf die charakteristische Brille vielleicht, aber die haben ja auch Elvis Costello, Buddy Holly und viele andere getragen. Meine Legende vereint in sich hunderte von Künstler, im Prinzip alle, die ich zwischen 1976 und 2008 interviewen durfte. Viele von denen haben mir Anekdoten aus ihrem musikalischen Leben erzählt, die ich geändert habe und dann im Buch einbauen konnte. Erst da ergab sich auch die Notwendigkeit, die Legende in zwei Teilen zu erzählen, sozusagen 1.) den Aufstieg und 2.) den Fall. Aber streng genommen hat das Buch ja vier Seiten, die A- und die B-Seite einer guten Schallplatte und dann auch noch die C- und die D-Seite der Medaille.

Ich fragte ja bereits, wieviel Sauer in Charly Davidson steckt und Sie haben dies mit einem Teil Ihrer Biografie beantwortet. Aber wievel Mensch von Ihnen selbst steckt in dieser Rocklegende?

Nun, die eigen-menschliche Komponente ist sicherlich bei jedem Buch eines jeden Autors anders. Ich bin jemand, der die Philosophie vertritt, dass man am besten über Dinge schreiben kann, die einem nahe sind. Doch, ja, da steckt schon viel persönliche Emotion in dem Buch, nicht immer in der Art und Weise, dass ich alle Dinge selbst erlebt habe, aber doch so weit, dass ich die Anekdoten, die man mir in den Interviews, die ich in den letzten drei Jahrzehnten führen durfte, erzählt hat, auf die Figur des Charly Davidson übertragen habe und mich fragte, wie er wohl reagiert hätte, wenn ihm dies oder das widerfahren wäre.

Aus zwei Teilen, zwei Seiten einer LP, besteht das Buch, wie Du sagtest: eine Metapher für Aufstieg und Fall Davidsons. Du hast aber auch noch die C-Seite erwähnt. Wie muss man das verstehen?

Das Buch ist im Grunde tatsächlich eine Schallplatte, auch wenn es zuerst nicht danach aussieht. Und die C-Seite ist die “Charly”-Seite mit einer Audiografie, einer Textauswahl, der Quellenangabe für Nachforschungen in Sachen “Davidson” und der Bonus-CD “CODA”. Wenn das Buch ein Erfolg wird, woran alle fest glauben, eröffnet uns die Marke “Charly Davidson” die Möglichkeit, seine Legende literarisch fortzusetzen. Ich nenne, da ich von den danach geplanten Projekten nichts verraten möchte, einige Beispiele. So gibt es etwa “Laura Palmers geheimes Tagebuch” zur “Twin Peaks”-TV-Serie. Oder bei der Marke “Star Wars” verschiedene Nachfolgefilme, wie auch bei anderen Büchern und Filmen üblich, also: “Der Sohn von RST”, “UVW kehrt zurück”, “Die Rache von XYZ” und so weiter. Erzählstoff ist genug da und unsere Internet-Vorarbeit auf allen Portalen mit unzähligen versteckten Informationen sowieso.

Wird Charly Davidson denn nach seinem Tode zurückkehren?

Das wäre wirklich witzig, aber da warte ich erst mal die Rückkehr von Jesus ab. Die dann kommende Fortsetzung der Bibel würde ja garantiert der größte Mega-Bestseller aller Zeiten werden, da bliebe für meine Sachen nichts mehr übrig…(lacht)…nein. Es gibt so viel zu erzählen um Charly Davidson. Ich könnte mir zum Beispiel ein weiteres Buch vorstellen, in dem Charly erzählt “wie es wirklich war”, mit vielen Datails und so weiter. Außerdem sind ja die literarischen Texte von ChD noch nicht als Buch erschienen. Aber das alles wird man sehen und es hängt natürlich vom Erfolg der “Rocklegende” ab und ist eine souveräne Entscheidung des Verlages.

Welcher Verlag wird das Buch veröffentlichen?

Warten wir’s mal ab. Ich habe da schon so eine Ahnung, dass es etwas mit München zu tun haben könnte…(lacht)…auf jeden Fall aber erfährt man das spätestens im Sommer 2011.

(Um das Buch online zu lesen, bitte die Grafik anklicken!)

(Anm.: Um „Charly Davidson – ROCKLEGENDE“ als Online-Leseprobe zu lesen, bitte auf die Grafik klicken!)

Neu in Hanau: Onlinedruckerei „Druckbombe.de“

Wussten Sie, dass Gewerbetreibende, aber auch Vereine oder Privatpersonen viel Geld sparen können, wenn sie ihre  Prospekte, Briefbögen, Vereinsbroschüren, Flyer oder Aushangplakate online drucken lassen? Die Druckvorgaben können hierfür einfach und schnell an eine preiswerte Onlinedruckerei geschickt werden und diese wickelt dann die Produktion sowie die Anlieferung der Printmedien kostengünstig ab. Mit guten Computerkenntnissen und einer handhabbaren Software können die Druckdaten hierbei sogar in Eigenregie kreiert werden. Somit entfallen auch die Aufwendungen für die Beauftragung eines Grafikunternehmens. Ab sofort können  Unternehmen, Vereine und Private vor Ort auf die Hanauer Onlinedruckerei Druckbombe.de zurückgreifen und dort ihre Anfragen starten. Druckbombe.de nimmt neben Grossauflagen auch kleinere Auflagen an, die dann häufig im Digitaldruck hergestellt werden. Aber auch die anderen gängigen Druckmethoden wie beispielsweise der Offsetdruck, Siebdruck oder der Tiefdruck wird zur Druckproduktion eingesetzt. Weitere Details zum Thema Online-Druck, sind im Weblog von Druckbombe.de zur Verfügung gestellt.

Kontakt:

druckBOMBE.de, Onlinedruckerei, Inhaber: Claus Ebert, Frankfurter Landstrasse 52, D-63452 Hanau, Tel.: +49 (0) 6181 / 440 858 50, E-Mail: info(at)druckbombe(punkt)de, Blogs: http://blog.druckbombe.de; http://blog.stampaitalia.it

Gefälschte „iPhones “ bei fliegenden Händlern

Zwei vermeintliche iPhones für unrealistisch günstige 400 Euro hat am Montag gegen 18.30 Uhr ein Mann im besten Alter von fliegenden Händlern, die mit ihrem Aut in der Donaustraße unterwegs waren gekauft. Genauso gut hätte der Herr sein Geld auch aus dem Fenster schmeißen können, sagte sinngemäß das Hanauer Betrugskommissariat, denn es handelt sich um billige Plagiate des Smartphones aus Fernost. Inzwischen sind weitere Anzeigen gegen den fliegenden Händler eingegangen, denn er verkaufte auch in Maintal und weiteren Orten in Hanau die Plagiate. Der gemeine Betrüger hat dunkle Haare, einen Schnurr- und Kinnbart, ist etwa 35 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß. Seine Begleiterin, etwa 25 Jahre alt, hat lange dunkle Haare. Hinweise erbittet die Polizei unter der Rufnummer 06181/100-123.

DIE ROCKLEGENDE GIBT ES NUN AUCH AUF POLITOPOLIS UND JENAPOLIS ZU LESEN

Ab dem 1. Dezember 2009 (dem Tag, an welchem Charly Davidson 52 Jahre alt geworden wäre), gibt es die Auszüge aus dem im nächsten Jahr erscheinenden Buch „CHARLY DAVIDSON – Rocklegende“ von Rainer W. Sauer auch bei den beiden Internetportalen POLITOPOLIS und JENAPOLIS zu lesen.

Ab dem 1. Januar 2010 wird dann auf JENAPOLIS exklusiv eine kleine Serie von Videos veröffentlicht, die über die Rocklegende Charly Davidson informieren und Stationen seines Lebens in Jena zeigen, darunter auch bisher unveröffentlichte persönliche Videos von ChD. Für diese Videocollektion verantwortlich ist Arne Petrich.

Auf der Seite www.rocklegende.info ist zudem endlich auch das Video von den Aufnahmen zu Mick Szutors erster Solo-Platte zu sehen; Mick war Gitarrist in Charly letzter Band „Begleitung“ und arbeitet heute u. a. beim Projekt „V2“ mit, das Charlys Musik weiter am Leben erhält. Bis Ende diesen Jahres kann man weiterhin jeden Tag ein neues Kapitel der „Rocklegende“ in Charlys Bloggbuch lesen.

Veranstaltungskalender Hanau

.
07.11.2009DIETER NUHR Nuhr die Ruhe
DIETER NUHR Tickets gehört nach neuesten medizinischen Erkenntnissen zu den lebenden Künstlern dieses Landes. Erstes Rumblöken ist seit den sechziger Jahren belegt.

08.11.2009BRYAN ADAMS
Im dritten Jahrzehnt seiner erstaunlichen Karriere begeistert BRYAN ADAMS Tickets Millionen Fans weltweit nonstop mit Bestseller-Songs und großartigen Live-Auftritten.

14.11.2009FREI.WILD & Guests
Harte, rockende Töne schlagen Frei.Wild Tickets in ihren Songs an, geführt von packenden Melodien, die unweigerlich zum Mitmachen einladen. Es sind schnörkellose, geradlinige Lieder, deren Größe sich in der Authentizität und Schlichtheit findet. Rockmusik wird hier auf den Punkt gebracht.

22.11.2009TAO Die Kunst des Trommelns
Explosiv und dennoch klassisch. Ursprünglich und trotzdem modern. Millionen konnte das japanische Trommel-Ensemble TAO bereits bei Gastspielen weltweit begeistern. TAO Tickets belebt die jahrhundertealte, überlieferte Wadaiko-Kunst mit Elementen des Pops und kehrt nun nach Deutschland zurück.

22.11.2009SUNRISE AVENUE Popgasm Tour 2009
SUNRISE AVENUE Tickets wissen, wie man das Publikum zum ausgelassenen Abrocken bringt – allen voran durch kleine, große Hymnen, die jedermann einfach mitsingen will! Die Single „Fairytale Gone Bad“ bescherte den Finnen in Deutschland Gold.

27.11.2009BILLY TALENT
Bei BILLY TALENT Tickets dreht sich alles um Punkrock, um den rockenden Funken, der ein Feuer entfacht, das nicht mehr aufhört zu brennen: Das, was seit Jahrzehnten unzählige Bands angetrieben, inspiriert und wortwörtlich in Bewegung gesetzt hat, scheinen Billy Tallent schon so früh inhaliert zu haben.

09.01.2010DEPECHE MODE Deutschland Tournee 2009
Dieses Konzertereignis ist ein Muss! DEPECHE MODE Tickets haben eine ganze Generation von Musikern stilbildend geprägt und ihr Publikum durch den einzigartigen Sound in ihren Bann gezogen! Im Juni 2009 keht die Formation um Dave Gahan auf die deutschen Stadion zurück! Unbedingt hingehen!

10.01.2010STOMP Die wahnsinns Performance aus New York auf Welttournee
Weltweit haben sich bisher über 10 Millionen kleine und große Zuschauer live von der furiosen Theater-Performance STOMP Tickets mitreißen lassen, die mittels scheppernder Ölfässer, glucksender Gummipfropfen, klappernder Mülltonnendeckel und anderen, immer neuen obskuren Objekten des täglichen Lebens eine Klang-Symphonie der phantastischen Art heraufbeschwört.

18.01.2010DEINE LAKAIEN Acoustic Tour Part 1
Von gewöhnlichen Konzerten kann und konnte man bei Deine Lakaien Tickets noch nie sprechen. Dem Einfallsreichtum, mit dem Ernst Horn und Alexander Veljanov ihre Zuhörer erfreuen und überraschen sind keine Grenzen gesetzt.

27.01.2010DIE NACHT DER 5 TENÖRE
Zu hören sein werden Arien aus Aida, La Traviata, Rigoletto, Otello, Sizillianische Vesper, Macbeth und anderen. Die Nacht der 5 Tenöre Tickets

28.02.2010TOKIO HOTEL Humanoid Tournee 2010
Ihre Songs bewegen und alles bisher gehörte erscheint nur noch dünne Suppe. Good news für alle Fans von TOKIO HOTEL Tickets : Die Band veröffentlicht ein neues Album und geht wieder auf Tour! „Humanoid“ Der Tickets Vorverkauf startet am 26.10.2009 um 9 Uhr.

04.03.2010DAVE MATTHEWS BAND
Endlich kommt sie wieder nach Deutschland: Die Live-Sensation The DAVE MATTHEWS BAND Tickets , die mit ihrer Jam getriebenen Rockmusik seit fast zwei Jahrzehnten den amerikanischen Kontinent verzaubert. Tickets rechtzeitig sichern!

06.03.2010CHRIS REA Still So Far To Go Tour 2010
Die Fans dürfen sich auf die größten Hits der CHRIS REA Tickets -Ära freuen, die er endlich wieder live präsentiert, darunter etwa „On The Beach“, „Let’s Dance“, „Josephine“, „Stainsby Girls“, „I Can Hear Your Heart Beat“ und das legendäre „Road To Hell“.

13.03.2010RUNRIG „On the Road Tour“ 2010
RUNRIG Tickets sind Garanten für eindrucksvolle, emotionale Konzerterlebnisse, bei denen die Fans schottische Fahnen schwingen und selbst in Deutschland die englischen und auch (fast fließend) die gälischen Texte mitsingen können.

18.03.2010INGO APPELT Männer Muss man Schlagen
Mit seiner einzigartigen Komik, seinem Faible für Intimitäten und seinen legendären Parodien weist INGO APPELT Tickets uns den Weg aus dem Elend. Direkt, respektlos und gnadenlos ehrlich – Entertainment at its best!

20.03.2010THE HARLEM GLOBETROTTERS Basketball-Legenden auf Welttournee
Gerade sind THE HARLEM GLOBETROTTERS Tickets in ihrem Trainingsclager in New York, um sich auf ihre Welttournee vorzubereiten. Zusammen mit ihrer gegnerischen Mannschaft, den Washington Generals, Kommen sie im Frühjahr 2010ee auch nach Deutschland.

25.03.2010URBAN PRIOL TÜR ZU! Wie im Film!
TÜR ZU! Kabarett von und mit URBAN PRIOL Tickets Auf geht’s – jetzt wird angespuckt und in die Hände gepackt!

29.03.2010JAN DELAY & Disko No. 1
2009 ist es dann endlich soweit: JAN DELAY Tickets wird sich mit neuem Musikmaterial präsentieren. Das „Mercedes Dance“ Nachfolgealbum schlägt wieder in die Kerbe Funk, Soul, Disco und Nothern Soul.

30.04.2010NIGEL KENNEDY Violine
NIGEL KENNEDY Tickets , das „enfant terrible“ der Klassikszene ist heute, über dreißig Jahre nach seinem Debüt 1977, noch immer für Überraschungen gut.

02.07.2010U2 Extravaganza 2010
Uber drei Jahrzehnte rocken Bono und seine Band die Konzertbühnen. Insgesamt 14 Alben hat die irische Band in dieser Zeit veröffentlicht. U2 . Zu ihren größten Hits zählen „With Or Without You“, „I Still Haven’t Found What I’m Looking For“, „One“ und „Beautiful Day“, „Where The Streets Have No Name“.

02.07.2010U2 Extravaganza 2010
Uber drei Jahrzehnte rocken Bono und seine Band die Konzertbühnen. Insgesamt 14 Alben hat die irische Band in dieser Zeit veröffentlicht. U2 . Zu ihren größten Hits zählen „With Or Without You“, „I Still Haven’t Found What I’m Looking For“, „One“ und „Beautiful Day“, „Where The Streets Have No Name“.

22.10.2010MARTINA SCHWARZMANN „so schee kons lebn sei!“ Tour 2009/2010
MARTINA SCHWARZMANN Tickets aus dem oberbayerischen Überacker bei Maisach nimmt in scharfzüngigen Songtexten mit (Fürstenfeld-)Brucker Färbung die Befindlichkeiten ihrer ländlichen Mitmenschen aufs Korn und karikiert die groteske Komik belangloser Alltagsszenen.

Nichts passendes gefunden in Hanau!? Schau doch mal bei den Veranstaltungstipps für Bad Homburg oder Giessen!

Dort findest Du weitere Tickets und Konzertkartenund natürlich Tickets Vorverkauf online! Nicht verpassen: Die Live Show der Superlative Dino Tickets rechtzeitig sichern! Die Dinosaurier sind zurück.

„CHARLY DAVIDSON – Rocklegende“ (Ein Gespräch mit dem Autor)

Ein Interview von Tim Schwarz

Es ist Juli und regnet gerade einmal nicht. Wir sitzen zusammen in einem Garten in Jena, direkt am Saalbahnhof, „auf Gleis 4“, wie mein Gegenüber scherzhaft anmerkt. Das ist wörtlich zu nehmen, denn hin und wieder rauscht ein Zug an uns vorbei und nur wenige Meter trennen den idyllischen Garten von den Bahnsteigen. Hier lebt und arbeitet seit fünfzehn Jahren der Mann, der die Legende um den Musiker Charly Davidson erfunden hat: Rainer W. Sauer. Der ehemalige Fechenheimer selbst ist keine „Rocklegende“ geworden, hat jedoch in seinem Leben genügend Know-How erworben, um die Figur des Charly Davidson lebendig werden zu lassen.

Wie kam es dazu?

Am Anfang des Buches steht: ‚Wenn Idole sterben, werden sie zu Legenden‚. Wie das geschieht, wird in der Erzählung beschrieben. Aber ich habe Charly Davidson ja nicht nur lebendig werden lassen, sondern er stirbt auch am Ende des Buches. Sonst wäre er ja keine Legende.

Man hat Ihnen auch schon mal vorgehalten, Sie seien Charly Davidson oder, noch besser, mit dem Buch würden Sie sich erhöhen wollen. Ist da etwas dran?

Es gab zu einer gewissen Phase des Buchprojektes die Notwendigkeit, die Story mit Fotos zu untersetzen und dadurch glaubwürdig oder glaubwürdiger zu machen. Da ich selbst lange Musik gemacht habe, bot es sich an, meine Fotos für die Figur des Charly Davidson zu verwenden. Das mag ein Grund sein für die Vorhaltungen. Aber ein Helge Schneider ist ja auch nicht zum Nazi geworden, nur weil er mal im Film Adolf Hitler dargestellt hat.

Wieviel Sauer steckt denn tatsächlich in Charly Davidson?

Das ist ja wieder eine ganz andere Frage. Ich würde sagen, stellenweise, oder besser ausgedrückt „kapitelweise“, eine ganze Menge. In der im Buch beschriebenen Zeit von 1967 bis 1982, da bin ich tatsächlich ein Teil von Charly Davidson. Später hin und wieder auch mal, aber diese 15 Jahre Offenbach pur konnte ich nur so erzählen, weil ich das meiste davon selbst erlebt habe. Oh, der „Musikclub Schlachthof“, das war eine ganz große Zeit. Ali Neander habe ich da getroffen, Jahrzehnte bevor er 3-P-Hausgitarrist wurde.

Sie waren ja selbst Mitglied im Club …

… mit eigener Mitgliedskarte. Dann ging ich aber 1978 nach Frankfurt am Main …

… und hatten eine Band, die nannte sich FLIESSBAND. Auch „Rocklegende“ Charly hat im Buch eine, die FLIESSBAND heißt.

Richtig. Bei FLIESSBAND, das war zwischen 1977 und 1979 Frankfurts einzige Politrockband, u. a. mit Michael Uebelacker, heute bei FISHBONE TRASH, und Willi Knoth, der heute beim Theater ist, da war ich damals der Sänger. Und das machte uns – mit uns meine ich das Team, das mir beim Buchprojekt zur Seite stand – die Sache einfacher. Originalplakate, auf denen bereits FLIESSBAND steht, konnte man ganz einfach verwenden, Zeitungsartikel wurden so zu Artikeln über Charly Davidson. Das ist doch ideal und erleichtert die Arbeit ungemein.

Wie muss man sich so ein Team vorstellen?

Das sind alles potentielle Fälscher … (lacht!) … nein. Ich hatte als große Hilfe einen Dr. phil. an meiner Seite, Lutz Mühlfriedel, Anglist und Germanist und ein guter Freund von mir, der für das Projekt unverzichtbar wurde. Dann gab es den einen oder anderen Fotografen, Steffen Kühne zum Beispiel, der heute in Tunesien lebt und arbeitet, oder Claus Rose, ein wunderbarer Aktfotograf. Computer- und Mediaexperten, meine beiden Töchter, Musiker, die an der Hörbuch-CD mitwirkten. Alle auf ihre Art bedeutsam für die Arbeit neben dem Schreiben, für die Webseiten, die es begleitend zum Buch gibt und so weiter. Es war mir wichtig, für die unterschiedlichen Aufgaben, von denen ich nicht wirklich etwas verstehe, Profis zu finden. Ab da konnte ich ich voll auf das Schreiben konzentrieren.

Wäre es auch ohne diese Unterstützung gegangen?

Natürlich kann man auch Einhandsegeln, aber mit einer Mannschaft macht das doch viel mehr Spaß. Das galt insbesondere für die Musiker, die am Soundtrack beteiligt wurden. Eine Rocklegende ohne Musik wäre ja undenkbar. Auch hier ist es gelungen, Leute zu finden, die weit oberhalb des deutschen Qualitätsdurchschnitts liegen.

Das Buch hat zwei Teile. Im ersten Teil geht es um die ersten vier Jahrzente des Lebens von Karl David Korff alias Charly Davidson. Der zweite handelt, obwohl etwa gleich umfangreich, die letzten zehn Jahre in Davidsons Leben ab. War das von Anfang an so von Ihnen geplant?

Als ich 2002 begann den Plot für das Buch zu schreiben, ging ich noch von einem durchgängigen Buch aus, das „Überflieger“ heißen sollte. Damals schon wurden Teile des Buches als einzelne Geschichten vom Heinz Rudolf Kunze Fanclub „Wunderkinder“ auf deren Webseite publiziert; mit Heinz Rudolf habe ich damals Radiosendungen produziert und 2005 und 2006 in Jena große Literaturevents veranstaltet. Das scheint mir, wenn ich das hier mal sagen darf, auch der hauptsächliche Grund dafür zu sein, dass der „Rocklegende“ immer wieder angedichtet wird, sie hätte viel mit Kunze zu tun. Das ist Quatsch. Die Legende vereint in sich hunderte von Künstler, sozusagen alle, die ich zwischen 1976 und 2008 interviewen durfte. Viele von denen haben mir Anekdoten aus ihrem musikalischen Leben erzählt, die ich geändert habe und dann im Buch einbauen konnte. Erst da ergab sich auch die Notwendigkeit, die Legende in zwei Teilen zu erzählen, sozusagen 1.) den Aufstieg und 2.) den Fall. Aber streng genommen hat das Buch ja vier Seiten, die A- und die B-Seite einer guten Schallplatte und dann auch noch die C- und die D-Seite der Medaille.

Jetzt ist gerade eben ein anderer Roman erschienen, der eine Hauptfigur hat, die Korff heißt …

… Sie meinen „Das Beste, was wir hatten“ von Jochen Schimmang …

… bewegt sie das oder was bewirkt das bei Ihnen?

Ich finde das witzig. Wir haben das Buch auch auf einer unserer Charly-Davidson-Webseiten beworben. Zum Glück heißt die Figur Gregor Korff und nicht Georg oder Georgia Korff, wie Charly Davidsons Tochter in der „Rocklegende“. Das hätte sonst einige Proleme für mich gegeben. Witzig finde ich die Side-Story in „Das Beste, was wir hatten“, nämlich dass dieser Gregor Korff eine Geliebte hatte, die Stasi-Spitzel war, während mein Karl David (Charly Davidson) Korff eine Geliebte hatte, die … ach, ich will nicht zuviel verraten.

Hat da wer bei den „Wunderkindern“ abgeschrieben?

Ach Quatsch, so weit war ich da noch gar nicht mit dem Erzählen, als die mich damals abgesetzt haben.

Weshalb hat man sie abgesetzt?

Man sagte, im Heinz Rudolf Kunze Fanclub sei kein Platz für eine Selbstdarstellung der Forummitglieder oder auch der Gäste.

Und nahm sich damit die Chance, exklusiv ein großartiges Buch zu promoten?

So kann man es sehen. Aber ich respektiere das, denn Fanclubs sollen ja immer nur einen Herrn dienen.

Nun kann man ja alles bereits im Internet lesen: weshalb sollte jemand dann im nächsten Jahr das Buch kaufen?

Was seit Anfang Juli im Internet zu lesen ist, sind Auszüge der Rohfassung. Hier fehlen erstens Schlüsselszenen, zweitens habe ich ein, zwei Kapitel noch einmal umgeschrieben und, wie jeder gute Film, hat das Buch auch ein alternatives Ende. Außerdem wird nach der Frankfurter Buchmesse (Anm.: Die Buchmesse 2009 findet vom 14. bis 18. Oktober statt.) das sogenannte „Bloggbuch“ wieder abgeschaltet und die Internetveröffentlichung der Rohfassung der einzelnen Kapitel bei „Jenapolis“ neu gestartet. Zu guter letzt enthält das Buch auch eine Bonus-CD mit der Musik von Charly Davidson und Tondokumenten.

Wie Sie mir im Vorgespräch erzählt haben, wird es hierfür auch eine spezielle Musikplattform geben.

Das ist richtig, aber dies wird erst am 21. September bekannt gegeben, weshalb ich mich auch darüber freuen würde, wenn man dies erst danach publizeren würde. Die Musikplattform wird „V2 – Media Entertainment“ heißen und soll perspektivisch auch andere Musikprojekte veröffentlichen, wie z.B. das Solo-Album von Mick Szutor.

Ich fragte ja bereits, wieviel Sauer in Charly Davidson steckt und Sie haben dies mit einem Teil Ihrer Biografie beantwortet. Aber wievel Mensch von Ihnen selbst steckt in dieser Rocklegende?

Die menschliche Komponente ist sicherlich bei jedem Buch eines jeden Autors anders. Ich bin jemand, der die Philosophie vertritt, dass man am besten über Dinge schreiben kann, die einem nahe sind. Ja, da steckt schon viel persönliche Emotion in dem Buch, nicht immer in der Art und Weise, dass ich die Dinge selbst erlebt habe, aber doch so weit, dass ich Anekdoten, die mir Rockstars in den Interviews, die ich mit ihnen führen durfte, auf mich übertragen habe und mich fragte, wie ich selbst reagiert hätte, wenn mir dies widerfahren wäre.

Was war da die persönlichste Reaktion?

Das ist schwierig zu sagen. Sicherlich der Verrat an Charly durch seine zweite Frau. Da habe ich noch nicht einmal alles reingetan, was ch ursprünglich hineinpacken wollte. So fehlt zum Beispiel die adaptierte Version der Trennung von George und Pattie Harrison, die ihren Mann verließ, weil sie mit seinem besten Freund Eric Clapton eine Affäre begonnen hatte; dies obwohl Harrison seinen besten Song, nämlich „Something“ für sie geschrieben hatte. Das sind auch Rocklegenden, die aber schon fast vergessen sind, allerdings nicht für mich. Dem Harrison-Drama entstammt auch mein Satz: „Loyalität ist kein guter Ersatz für Liebe – es ist der beste.“

Und, wie hättest Du an Harrisons Stelle reagiert?Ich wäre wahrscheinlich, wie er, drogensüchtig geworden, wobei man mit einer gewissen Lebenserfahrung – Harrison war damals erst 27 Jahre alt – feststellt, dass man zwar vergeben kann, vergessen aber niemals.

Was könntest Du niemals vergessen?

Schwierige Frage … ich denke, wenn mich jemand verleugnen würde, für den ich viel getan habe, also uneigennützig, wenn der mich dann in der Öffentlichkeit ableugnen würde, das wäre das Schlimmste, das könnte ich nicht vergessen. Zum Glück ist mir das in meinem bisherigen Leben nur ein einziges Mal passiert. Aber ich bin nicht Jesus, der da mit einem Lächeln darüber geht. Bei mir sitzt so etwas tief, ich nehme einen solchen Verrat persönlich.

Aus zwei Teilen, aus zwei Seiten einer LP, wie Du sagtest, besteht das Buch. Du hast aber auch noch die C-Seite und sogar eine D-Seite erwähnt. Wie muss man das verstehen?

Die C- und die D-Seite sind Nachträge. Die C-Seite ist die „Charly“-Seite mit einer Audiografie, einer Textauswahl, der Quellenangabe für Nachforschungen in Sachen „Davidson“ und der Bonus-CD „CODA“. Die „Davidson“-Seite wiederum ist nicht direkt mit der „Rocklegende“ verwoben. Wenn das Buch ein Erfolg wird, wovon ich einmal ausgehe, eröffnet die Marke „Charly Davidson“ die Möglichkeit die Legende literarisch fortzusetzen. Ich nenne, da ich von den danach geplanten Projekten nichts verraten möchte, einige Beispiele. So gibt es etwa „Laura Palmers geheimes Tagebuch“ zur „Twin Peaks“-TV-Serie. Oder bei der Marke „Star Wars“ verschiedene Nachfolgefilme, wie auch bei anderen Filmen üblich, also: „Der Sohn von …“, „… kehrt zurück“, „Die Rache von …“ und so weiter.

Wird Charly Davidson denn nach seinem Tode zurückkehren?

Das wäre wirklich witzig. Warten wir aber erst mal die Rückkehr von Jesus ab. Auf jeden Fall würde dann die Fortsetzung der Bibel der größte Mega-Bestseller aller Zeiten werden … (lacht) … nein. Es gibt so viel zu erzählen um Charly Davidson. Ich könnte mir zum Beispiel ein weiteres Buch vorstellen, in dem Charly erzählt „wie es wirklich war“, meinetwegen zwischen 1980 und 1999, mit vielen Datails und so weiter. Außerdem sind ja die Texte von ChD noch nicht als Buch erschienen. Aber das alles wird man sehen und es hängt natürlich vom Erfolg der „Rocklegende“ ab und ist eine souveräne Entscheidung des Verlages.

Welcher Verlag wird das Buch veröffentlichen?

Warten wir’s mal ab. Ich habe da schon so eine Ahnung … (lacht).

Vor einem Jahr starb CHARLY ROTHERMEL … und wurde danach zur ROCKLEGENDE

Viele Elemente des Buches „Rocklegende“ von Rainer W. Sauer gehen direkt auf Karl Friedrich Rothermel zurück, wie Sauer heute in Jena berichtete. Charly Rothermel war sein Schwager und wurde am 25. Mai 1950 im Odenwald geboren. Zusammen mit seinen Eltern wanderte er Ende der 50er-Jahre nach Wales aus, da diese Arbeit auf der Gwyther-Farm in Pembrokshire gefunden hatten. Sein Onkel, Kurt Heldt wohnt heute noch mit seiner Frau Edith in Johnston bei Haverfordwest.

Nach seiner Rückkehr in sein Heimatland Anfang der 60er-Jahre lebte Karl Friedrich Rothermel in Frankfurt am Main in der Taunusstraße – dem Frankfurter Bahnhofsviertel – wo sein Vater Arbeit als Hausmeister gefunden hatte. Nach einer Ausbildung zum Maler und Lackierer arbeitete Charly R. jedoch nicht lange in seinem Beruf, denn es zog ihn in die Musik- und Kneipenszene Frankfurts, wo er in Bars und Clubs arbeitete. Schnell wurde er Geschäftsführer des „Fillwood“-Clubs in Bad Vilbel, wohnte seit 25 Jahren in Hanau in einen alten Stadtturm, später dann in Hanau-Steinheim in der Neutorstraße. Er war mit vielen Musikern aus der Rhein-Main-Musikszene ebenso befreundet, wie mit lokalen Musikhändlern (z.B. MUSIC-ARTS Chef Dieter Fischöder). Viele seiner Erzählungen aus der Branche sind in „CHARLY DAVIDSON – Rocklegende“ eingeflossen.

Karl Friedrich liebte das Biken, hatte mehrere Harley Davidson „Pipes“. Aufgrund dieser Motorrad-Leidenschaft wurde er auch „Charly Davidson“ genannt. Anders als die Figur der „Rocklegende“ hatte Charly R. kein Landhaus auf der Kanareninsel La Gomera; er machte Urlaub auf Mallorca und zwar abseits der Touristenströme und tatsächlich auf einer kleinen Macià, wie der Buchautor berichtete.

In den 90er-Jahren arbeitete Karl Friedrich Rothermel für „Römerturm“. An verschiedenen Leiden erkrankt, musste er seinen Job jedoch vor wenigen Jahren aufgeben. Seit 2005 war er Musikberater für RADIO JENA. Nach kurzer, schwerer Erkrankung starb Charly Rothermel (dessen Lebensgeschichten sich nun zum Teil im Buch wiederfinden, ohne dessen Name es die „Rocklegende“ so aber niemals geben würde) vor einem Jahr am 14. August 2008 in Hanau-Steinheim im Alter von nur 58 Jahren. Er wurde später auf dem Nordfriedhof in Jena beigesetzt.

Prozebeginn des Zirkus Althoff

Heute beginnt vor dem Landgericht Hanau der Proze gegen die drei Hauptverantwortlichen des Zirkus Giovanni Althoff. Die drei Hauptverantwortlichen sollen ihre Tiere geqult haben. Die Elefanten waren mit Fufesseln angekettet und hatten weniger als einen halben Meter Bewegungsfreiheit. Desweiteren war das Winterquatier der Elefanten viel zu kalt. Eine Tierschutzorganisation aus Hanau hatte den Zirkus angezeigt.

Quelle: swr.de

Bankberfall mit einem Toten

Ein Bankberfall endet mit einem Toten. Ein Polizist wird schwer verletzt.
Im Stadtteil Kesselstadt betritt ein Mann die Sparkassenfiliale. Seine Beute verstaute er und flchtete. Allerdings musste er ein Teil des Geldes zurcklassen, da ein Bndel mit einer Farbpatrone prpariert war. Dann stieg der Bankruber auf sein Motorroller und flchtete mit der Polizei im Nacken. In seiner Panik berfuhr der Tter einen Polizisten, der schwer verletzt wurde. Daraufhin scho der Kollege des Verletzten Polizisten auf den Ruber. Im Krankenhaus erlag der Tter dann seinen Verletzungen.

Quelle: bild.de

Wendemanöver auf Autobahn

Ein 85-jähriger Autofahrer hat auf der Autobahn gewendet, weil er tanken wollte. Der Mann verursachte einen Unfall mit einem Schwerverletzten.
Als der 85-jährige die Abfahrt zur Tankstelle verpasste, wendete er einfach seinen Wagen und fuhr in entgegengesetzter Richtung die Autobanhn entlang. Ein entgegenkommendes Fahrzeug konnte in letzter Minute einen frontal Zusammenstoß verhindern. Allerdings geriet sein Auto dabei ins Schleudern, prallte gegen einen Baum und ging dann in Flammen auf. Augenzeugen retteten den Mann aus dem Fahrzeug und verständigten den Notruf. Der Geisterfahrer jedoch setzte seine Fahrt fort.

Quelle: hr-online